10 Gedanken, die jedem Selbstständigen und Unternehmer den Schlaf rauben!

 

Unruhe im Kopf

Kennst Du dieses Gedankenkarussell, das Dich manchmal nicht einschlafen lässt?

Oder vielleicht dreht sich dieses Gedankenkarussell gerade jetzt in Deinem Kopf?

Du hast ein Gefühl der Unzufriedenheit über …

  • Deine persönliche Entwicklung,
  • den Fortschritt Deiner Ergebnisse,
  • die Entwicklung Deiner Selbstständigkeit oder Deines Unternehmens
  • und die damit einhergehende finanzielle Situation.

Dieses Gedankenkarussell hört irgendwie nie auf.

Es verfolgt Dich überall hin und lässt Dich einfach nicht zur Ruhe kommen.

Die Situation verschlimmert sich eher noch, wenn andere Menschen, die nur Deinen äußeren Erfolg sehen und Dich von außen wahrnehmen, ihre Kommentare abgeben.

 

Sie sehen Dein Äußeres.

In deren Auge bist Du ein Held, ein erfolgreicher Mensch.

Vor allem im Vergleich zu Deinen Schulkameraden, Kommilitonen und Freunden aus der Kindheit.

Du hast doch  ein eigenes Geschäft, Immobilien, eine angesehene Position, ein Haus, ein dickes Auto und fährst mehrmals im Jahr in den Urlaub.

Keine Frage: Du bist ein erfolgreicher Mensch.

Allerdings ist das für Dich selbst innerlich nicht zufriedenstellend.

Oder vielleicht ist alles auch mehr Schein als Sein bei Dir?

Zwangsläufig versuchst Du nach außen Deinen Lebensstandard zu halten oder das Image des „erfolgreichen“ Menschen zu verteidigen, und manchmal glaubst Du schon selbst fest daran.

Aber tief in Deinem Inneren spürst Du, dass Du Dich selbst belügst, und irgendwann kommt der Moment, in dem Du mit dieser Tatsache konfrontiert wirst und die „Ent-Täuschung“ wird sehr groß und bitter sein.

Trotz der Tatsache, dass Du respektvolle und manchmal auch neidische Blicke kassierst, spürst Du innere Unruhe und Unzufriedenheit. In Deinem Kopf schwirren ständig belastende Gedanken. 

 

 

Hier habe ich mal ein paar Gedanken zusammengetragen, die einen Selbstständigen, einen Unternehmer und Immobilien-Investor oder einen leitenden Angestellte den Schlaf rauben.

Diese Gedanken sind manchmal so belastend, dass sie zu Appetit- und Schlaflosigkeit führen. Und manchmal sogar einen Keil zwischen Dich und den Dir nahestehenden Personen und Deiner Familie schlagen.

Sie kreisen immer in Deinem Kopf und verfolgen Dich zu Hause, im Auto, im Kino. Du stehst mit diesen Gedanken auf und gehst mit ihnen schlafen.

Du suchst ständig nach Lösungen.

Und Dir ist klar, dass, wenn Du sie gefunden hast, Du über Dich hinaus wächst und Dein Business oder Deine Immobilien davon profitieren werden.

 

Ich habe  insgesamt TOP 20 Gedanken, die Dich aus der Ruhe bringen, zusammengetragen. In diesem Blogartikel findest Du die ersten TOP 10 dieser Gedanken.

Die nächsten 10 Gedanken  werde ich Dir in meinem nächsten Blogbeitrag verraten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mindestens einen Gedanke wiederfindest, der Dich seit dem letzten halben Jahr oder sogar länger verfolgt und beschäftigt hat.

Woher ich das weiß?

Rate mal 😉

 

TOP 10 Gedanken, die Dich aus der Ruhe bringen:

1. Ist dieser Job meine Berufung?

 

Eine sehr verbreitete Frage.

Früher oder später stellt sich jeder diese Frage. Auch die Menschen, die ihren Job lieben.

Es ist nicht so einfach sich zu erlauben, das zu tun, was man liebt. Und dann soll diese Tätigkeit auch noch die Familie ernähren.

Einfacher wäre es, sich zu schämen und zu zweifeln, etwas anzufangen und nicht zu Ende zu bringen, und bei der ersten Schwierigkeit aufzugeben.

Es gibt viele Menschen, die den falschen Beruf ausüben und dies auch unbewusst merken. Auch wenn sie in ihren Jobs erfolgreich sind und gut bezahlt werden, sie spüren eine innere Unzufriedenheit und haben keine Freude an ihrem „Erfolg“.

Die Welt ist eintönig und grau, die Resultate werden unbedeutend, und das Leben wird zum „und täglich grüßt das Murmeltier“.

Sie suchen verzweifelt den Ausweg aus diesem Hamsterrad.

 

2. Wie starte ich mein eigenes Business?

 

Wie finde ich meine Berufung?

Sind Immobilien überhaupt die richtige Anlageart für mich?

Wenn Du im Leben an den Punkt gekommen bist, an dem Du ganz genau weißt, dass Du in Deinem Beruf fehl am Platz bist und nicht Dein Leben lebst, dann stellst Du Dir automatisch diese Fragen: Wo gehöre ich eigentlich hin? Was ist meine Berufung?

Anstatt aktiv nach Deiner Berufung zu suchen, erstarrst Du plötzlich. Anstatt zu handeln, bleibst Du ahnungslos und rührst Dich nicht vom Fleck.

Du denkst nach und suchst nach Lösungen, überlegst Dir alle möglichen Tätigkeitsfelder, analysierst Pro und Contra … und machst keinen Schritt, um auch nur einen Millimeter weiter zu kommen.

Vielleicht bist Du verzweifelt?

Du denkst, dass Du nicht genug Erfahrung, Fähigkeiten und Wissen hast, um das Gewünschte zu erreichen.

 

3. Ich habe das Gefühl, dass ich einen großen Teil meines Werbebudgets einfach sinnlos verbrenne

 

Stell Dir vor, Du nimmst ein Streichholz, zündest es an und wirfst es in einen Sack voller Geld.

Das Geld geht sofort in Flammen auf – es zieht sich zusammen, jeder Schein wird von den Flammen kohlrabenschwarz.

In diesem Moment stehst Du da und schaust zu, wie Dein hart erarbeitetes Geld – das Du mit viel Schweiß, Intelligenz und genialen Ideen verdient hast – in Flammen aufgeht und sich in Asche verwandelt.

Und jetzt akzeptiere einfach: Es wird auch weiter so sein, wenn Du nichts unternimmst und immer nur nachdenkst, warum ein großer Teil Deines Werbebudgets ins Nirwana verschwindet.

Wenn die Werbung nicht die gewünschten Erfolge bringt, verringerst Du Dein Werbebudget, ohne zu überlegen und zu analysieren, warum es nicht so läuft, wie Du es Dir so schön ausgemalt hast.

Unbewusst weißt Du ganz genau, dass Du Dich mit diesem Thema eingehender beschäftigen musst.

Wenn Du generell auf dem richtigen Weg bist, musst Du nur an den entsprechenden Stellen etwas nachjustieren.

Aber vielleicht liegst Du mit Deiner Werbekampagne auch komplett daneben.

Es kann sein, dass das was Du gerade machst, überhaupt nicht Dein Ding ist. Und wenn das so ist, dann erwarte auch keinen großen Erfolg. Es ist nur ein Felsbrocken auf Deinem Weg.

Vielleicht verstehst Du erst jetzt, dass Du in die falsche Richtung gehst.

Aber, was machst Du?

Du starrst, grübelst, zweifelst und schaust weg!

 

4. Ich verliere langsam meine Kunden

 

Deine Kunden werden nicht zu Stammkunden.

Du hast keinen Bock mehr, immer wieder neuen Kunden hinterherzujagen und jedes Mal von vorne anzufangen.

Du träumst von einem wachsenden Kundenstamm, aber der wird immer kleiner.

Du muss von Tag zu Tag immer mehr Arbeit in Deine Kundengewinnung investieren. Allerdings hast Du keine Energie und kein Geld mehr, um das durchzuhalten.

Irgendetwas machst Du falsch, aber Du weißt nicht was!

 

5. Ich schäme mich für den schlechten Service, den wir unseren Kunden bieten

 

Ja, Du weißt, dass Deine Mitarbeiter nicht besonders nett zu Deinen Kunden sind.

Ja, Du weißt, wo der Haken ist.

Ja, Du läufst ständig vor Scham rot an, musst Dich vor den Kunden rechtfertigen, Deinen Mitarbeitern einheizen, ihre Fehler korrigieren.

Du hast schon versucht, Deine Mitarbeiter oder Partner mit Zuckerbrot und Peitsche zu erziehen, aber das hat natürlich nicht funktioniert.

Manchmal würdest Du am liebsten allen kündigen. Den Hörer selbst in die Hand nehmen und alles alleine regeln.

Dir wird klar, dass Du nicht in der Lage bist, den Überblick zu behalten und den Service auf hohem Niveau zu halten.

Du akzeptierst Deine Lage, lässt alles so wie es ist, und ärgerst Du Dich innerlich über diesen Zustand.

 

6. Ich spüre, dass ich bald in Geldnot geraten werde

 

Das ist ein unvergesslicher Schock, wenn Du spürst, dass Du bald in Geldnot gerätst.

Dieses Gefühl kommt immer unerwartet.

Es war doch gestern noch alles im grünen Bereich: volle Auftragsbücher, super Unternehmenszahlen, stetiger Kundenzuwachs.

Aber irgendwann musst Du Geld ausgeben, dass Du noch gar nicht eingenommen hast. Und es gibt Situationen, in denen Du Deine Rechnungen bezahlen musst, obwohl kein Geld da ist.

Dann nimmst Du Deine Kreditlinie in Anspruch.

Manche Rechnungen bleiben offen.

Deine Ausgaben wachsen Dir über den Kopf und Du kommst mit Deinen Einnahmen irgendwie nicht hinterher.

Um der Katastrophe zu entgehen, musst Du irgendetwas tun: ein wichtige, harte und kompromisslose Entscheidung treffen.

Du musst Dich vielleicht gegen einen neues Projekt entscheiden, Mitarbeitern kündigen oder eine Sparte schließen, in die Du unheimlich viel Energie und Geld investiert hast, und die jetzt wie ein schwarzes Loch Deine Ressourcen verschlingt, aber nichts abwirft.

Du hast Angst, in Geldnot zu geraten, aber auf der anderen Seite drückst Du Dich vor wichtigen Entscheidungen.

 

7. Ich mache mir Sorgen, dass meine Mitbewerber viel erfolgreicher sind als ich

 

Du beobachtest ständig Deine Mitbewerber.

Du machst Dir Sorgen, dass sie Dich überholen und sich einen Vorsprung verschaffen.

Es scheint so, dass sie besser und effektiver arbeiten als Du. Und keiner weiß, wie sie das schaffen.

Du bist deshalb permanent gestresst.

Mit Gewalt zwingst Du Dich und Deine Mitarbeiter, sich irgendetwas Besonderes auszudenken, etwas Neues zu kreieren und einzuführen, damit Du einen Vorsprung vor Deinen Mitbewerbern hast.

Allerdings: Je mehr Du probierst, desto weniger kommt dabei herum.

 

8. Ich kann mein Team nicht zusammenschweißen und effektiv führen

 

Du bist stolz auf Dein Team.

Du hast echt gute Spezialisten gefunden und jeder einzelne ist super in seinem Bereich.

Zusammen wäret ihr ein unschlagbares Team.

Es gibt allerdings ein Problem: Sie können nicht miteinander arbeiten.

Jeder macht sein Ding.

Sie sind keine Teamplayer.

Jeder verfolgt nur sein eigenes Ziel und vergisst dabei das gemeinsame Ziel des Unternehmens.  

Du berufst Meetings ein, ihr diskutiert, jeder verteidigt seine Ideen, ihr stimmt gemeinsam darüber ab.

Doch sobald jeder wieder sein Revier betritt, kocht er sein eigenes Süppchen.

 

9. Die Ausgaben steigen, aber die Einnahmen nicht. Das Unternehmen wird fett

 

Die Umsätze steigen, aber die Gewinne nicht.

Das Unternehmen frisst alles auf.

Es ernährt sich selbst, aber für Dich bleibt nichts übrig.

Es wächst, gedeiht, wird fetter, unbeweglicher und versinkt in Bürokratie.

Du stellst immer mehr Leute ein.

Die Personalkosten wachsen überproportional zum Gewinn.

Das Geld wird von einem schwarzen Loch verschlungen und Du bist nicht mehr stolz darauf, dass Du 10, 20,50 oder sogar 150 Mitarbeiter beschäftigst.

 

10. Früher erfolgreiche Verkaufsstrategien funktionieren nicht mehr so gut

 

Du bist Dir ganz sicher, dass Du besser und mehr verkaufen könntest.

Allerdings versuchen Deine Mitarbeiter Dich vom Gegenteil zu überzeugen: Leads sind nicht qualifiziert, die Kunden wollen nichts.

Deine Mitarbeiter wehren sich gegen alles Neue, teure Weiterbildungen bringen auch nichts.

Außer Spesen nichts gewesen.

Es muss mehr Umsatz generiert und die Qualität der Kundenbeziehungen gesteigert werden. 

Während Du früher mit der Anzahl der Verkäufe zufrieden warst, muss es heute deutlich mehr sein, um sich am Markt behaupten zu können.

Dir ist klar, dass Du mit alten Verkaufsmethoden Deinen Umsatz nicht mehr steigern kannst.

 

 

Fazit:

 

Wenn Dich eine der oben beschriebenen Fragen quält und verfolgt, dann bedeutet das nicht, dass Du ein Loser bist.

Mindestens einer dieser Gedanken ist immer im Kopf eines Selbstständigen, Unternehmers, Immobilien-Investors oder leitenden Angestellten – ohne Ausnahme.

Es spricht nur halt keiner offen darüber.

Einer dieser Gedanken fährt auch in Deinem Kopf Karussell?

Herzlichen Glückwunsch, Du bist auf dem richtigen Weg.

Das einzige, was Du jetzt brauchst, ist eine Lösung für Dein jeweiliges Problem zu finden.

Und das schaffst Du!

Du hast einfach keine andere Wahl.

 

Ich habe hier eher aus der Unternehmersicht geschrieben.

Du kannst diese Gedanken aber auch auf Deine Selbstständigkeit oder auf Immobilien-Investments anwenden.

Auch ein Immobilien-Investor ist ein Unternehmer.

Wenn Dein Immobilienbestand noch klein ist, dann bist Du ein Klein-Unternehmer.

Jede von Dir gekaufte Immobilie wird zu einem kleinen Unternehmen, denn jedes Unternehmen hat Einnahmen und Ausgaben – und das hat auch Deine Immobilie. Sie hat Einnahmen in Form von Mieten und Ausgaben in Form von Reparaturen und Instandhaltung.

Schreibe im Kommentar, welche der 10 oben genannten Gedanken in Deinem Kopf kreisen.

In meinem nächsten Blogartikel verrate ich Dir dann wie versprochen die nächsten 10 Gedanken, die Dich aus der Ruhe bringen.

Gib mir ein Like, wenn Dich meine Blogartikel weiterbringen und teile diese auch mit Deinen Freunden. Sie freuen sich bestimmt auch über neue Impulse.

 

Liebe Grüße

Deine Maria Singer

P.S. Hast Du Fragen zu Finanzierungen, Finanzierbarkeiten, Investment-Strategien, wie Dein nächster Schritt aussehen könnte, auf was Du unbedingt in Deiner Situation beachten solltest? Stelle mir gerne Deine Fragen, ich unterstütze Dich gerne dabei! Hier geht es zur persönlichen Beratung.

 

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Buch: „Fokus!“ von Hermann Scherer

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