Das „Guter-Schüler-Syndrom“: erkennen und neutralisieren

 

Wie Du es erkennst und was Du dagegen tun kannst, um wirklich erfolgreich zu sein!

 

Was soll bitte schön schlecht daran sein, ein guter Schüler zu sein?

Warum sollte das „Guter-Schüler-Syndrom“ für Immobilieninvestoren und Unternehmer gefährlich sein?

Und was steckt überhaupt dahinter?

Erkenne das „Guter-Schüler-Syndrom“ und mach, was wirklich zählt.

Let’s go!

Zuckerbrot und Peitsche

 

Es ist doch so: Eltern fordern und fördern ihre Kinder, damit sie gut in der Schule sind. 

Unser Schulsystem ist so aufgebaut, dass Kinder für gute Noten und Wohlverhalten belohnt, und für Fehler und Eigensinn mit schlechten Noten bestraft werden.

Es ist natürlich schön, für Dich als Mutter oder Vater zu sehen, dass Dein Kind in der Schule überall nur gute Noten bekommt.

Es gibt aber viele Eltern, die so sehr auf die guten Leistungen ihrer Kinder fixiert sind, dass sie gar nicht mehr auf die Persönlichkeit und die Einzigartigkeit ihrer Kinder achten.

Natürlich kann man viel über unser Schulsystem und Erziehungsfragen diskutieren, hier soll es allerdings  um ein anderes Thema gehen.

Was ist das „Guter- Schüler-Syndrom“

Die Erziehung  zu guten Schülern, die in jedem Fach nur Einser und Zweier haben, nenne ich das „Guter- Schüler-Syndrom“.

Diese guten Schüler, von denen hier die Rede sein soll, haben bestimmte Eigenschaften.

Möchtest Du wissen, welche das sind und warum dieses Syndrom aus meiner Sicht für Immobilieninvestoren und Unternehmer gefährlich sein kann?

Dann lies weiter…

Um den Standort Deutschland nachhaltig wettbewerbsfähig zu halten, brauchen wir unternehmerisch und unabhängig denkende junge Menschen. Diese Fähigkeiten braucht natürlich auch ein Immobilieninvestor.

Ein guter Schüler zu sein ist natürlich vorbildlich und hat in unserer Gesellschaft viele Vorteile.

Was ich allerdings kritisch sehe,  ist das Syndrom an sich.

Also das gemeinsame Auftreten verschiedener Faktoren, das einen bestimmten Zustand anzeigt.

Bedenklich wird es nämlich dann, wenn diese guten Schüler als Erwachsene das „Guter-Schüler-Syndrom“ als Lebensstil und Leistungsprinzip übernehmen.

 

Ein Beispiel dazu:

Kannst Du Dich noch an Deine Schulzeit erinnern?

Du hattest bestimmt auch solche Mitschüler in Deiner Klasse, die einfach in allen Fächern super gut waren und immer nett und freundlich zu den Lehrern.

Später, auf einem Klassentreffen erfährst Du, dass diese super Schüler schon seit 10 Jahren auf einer Stelle als Sachbearbeiter sitzen und bislang nichts wirklich Großartiges im Leben vollbracht haben.

Und dann gab es Klassenkameraden, die eher mittelmäßig oder vielleicht sogar richtig schlecht in der Schule waren, und die immer wieder wegen ihres Verhaltens beim Rektor gesessen haben.

Und: Die jetzt zu erfolgreichen Unternehmern, Managern oder Investoren geworden sind.

Das „Guter-Schüler-Syndrom“ beginnt in der Kindheit, verfestigt sich weiter in der Schule und später in der Berufsausbildung oder im Studium.

Die größte Belohnung für den guten Schüler ist die soziale Anerkennung und das damit einhergehende Zugehörigkeitsgefühl.

Sie machen ihre Arbeit immer sehr gut und gewissenhaft, allerdings schwimmen sie eher mit dem Strom.

Diese Art von Schüler macht oft keine großen Karrieresprünge, erleidet aber auch keine großen Niederlagen.

Sie erklimmen langsam die Karriereleiter – sicher, und immer stetig nach oben.

Sie sind immer noch in allen Dingen sehr akkurat, gewissenhaft, legen großen Wert auf Sicherheit, brauchen stets ein gutes Arbeitsklima und immer höfliche Menschen um sich herum.

Sie sehnen sich nach Anerkennung von Eltern, Großeltern, Partnern und ihrem Arbeitsumfeld.

Wenn Du allerdings ein Immobilieninvestor werden möchtest, musst Du anders denken und handeln.

Du darfst ruhig super gut in der Schule und auch im Studium gewesen sein. Aber dieses „Guter- Schüler-Syndrom“ solltest Du nicht auf alle Bereiche Deines Lebens übertragen.

Warum das „Guter- Schüler-Syndrom“ für Immobilieninvestoren schädlich sein kann?

Erstens:

Der gute Schüler ist derjenige, der überall gut ist, der sogenannte Allrounder – der aber gleichzeitig nirgendwo tief genug in einem Thema steckt.

Ein guter Schüler hat in der Regel kein ausgeprägtes Interesse an einem bestimmten Gebiet, weil er ja in allen Fächer eine „1“ bekommen will.

Wenn Du Dir die Lebensläufe berühmter Menschen anschaust, dann wird Dir auffallen, dass sie in der Schule oft eher zu der miesen Sorte gehört haben.

Viele haben die Schule auch ganz geschmissen, um sich mit den Themen zu beschäftigen, die sie wirklich interessierten.

So sind sie zu Meistern ihres Faches geworden und haben damit die Welt verändert.

 

Zweitens:

Der gute Schüler arbeitet immer nur bis zu einer gewissen Obergrenze:

nämlich der Note „1“.

Dieser „1“ rennen sie die ganze Zeit hinterher.

Wenn sie endlich diese „1“ für ihre Leistungen bekommen haben, entspannen sie sofort.

Schlimm wäre es nun, wenn sie damit ihr Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft haben,  nur weil sie die vermeintliche Obergrenze erreicht haben und es deshalb nicht für nötig halten, noch  weiter zu gehen.

Warum auch?

Sie haben doch jetzt die „1“ in der Tasche.

Aber wer sagt denn, dass nicht noch viel mehr Potenzial in uns allen steckt?

Wer legt fest, dass die „1“ das Ende der Fahnenstange ist?

 

Drittens:

Der gute Schüler denkt nicht selbstständig.

Warum?

Weil er sich zu sehr nach der sozialen Anerkennung der anderen sehnt.

Dementsprechend diktiert ihm die Gesellschaft, welche Entscheidungen er treffen soll und wie er handeln muss, um allgemein anerkannt zu werden.

 

Viertens:

Der gute Schüler ist meistens ein schwaches Glied in der Gesellschaft.

Das resultiert aus dem dritten Punkt.

Sein Wertesystem und seine Motivation bezieht er von außen und nicht aus seinem Inneren.

Bei einem Mensch mit einem starken Selbstwertgefühl befindet sich alles, was er für seine Entscheidungen, seinen Erfolg,  sein Selbstvertrauen und Glück braucht in seinem Inneren.

Er lebt aus sich heraus und ist von anderen unabhängig.

Das kann übrigens jeder!

Der gute Schüler hört allerdings nicht in sich hinein. Auf ihn haben die äußeren Faktoren, die Meinung der anderen, einen zu großen Einfluss.

Der gute Schüler gibt häufig auch zu schnell auf, wenn es unbequem wird.

Fünftens:

Der gute Schüler ist oft unglücklich.

Er rennt nach der nicht existierenden Karotte: “ Jedem zu gefallen“.

Er kann das Leben nicht genießen und bekommt nicht das, was er begehrt.

So beraubt er sich des Wichtigsten im Leben – das Glück, nach den eigenen Vorstellungen zu leben und den eigenen Weg zu gehen.

Mach das, was Dir Spaß macht.

Schöpfe Dein Potenzial maximal aus, sei der Schöpfer Deines Lebens.

Trau Dich, den Weg zu gehen, den Du Dir selbst gewählt hast. 

Zum Schluss ist es mir wichtig, noch einmal ganz deutlich zu sagen, dass es natürlich nicht schlecht ist, ein guter Schüler zu sein! Aber dass ich das hier beschriebene „Syndrom des guten Schülers“  als äußerst bedenklich ansehe. 

Wenn Du in der Schule oder im Studium gute Noten bekommen hast, dann ist das ja per se nichts Schlechtes.

Kritisch ist, was sich häufig an dem Wunsch nach guten Noten wirklich verbirgt und wohin das Ganze führen kann.

 Wenn Du das verstanden hast, steht Deinem Erfolg nichts mehr im Wege.

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Liebe Grüße

Deine Maria Singer

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Buch: „Mit dem Elefant durch die Wand“ von Alexander Hartmann

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