Das Parkinsonsche Gesetz oder Dein Umgang mit Geld


 

Kennst Du das auch?

Egal, wieviel Geld  Du verdienst, es reicht nicht.

Am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig – Das ist das Parkinsonsche Gesetz.

Das Parkinsonsche Gesetz oder Dein Umgang mit Geld.

Das Parkinsonsche Gesetz

Es wurde von dem britischen Historiker und Schriftsteller Cyril Northcote Parkinson im Jahr 1957 formuliert.

Das Parkinsonsche Gesetz besagt, dass egal, wie viel die Menschen verdienen, sie dazu neigen, alles wieder auszugeben und sogar ein wenig darüber hinaus. Ihre Ausgaben steigen proportional mit ihrem Einkommen.

Das ist doch komisch: Viele Menschen verdienen zwar mit der Zeit deutlich mehr als zu Beginn ihrer Karriere. Aber irgendwie scheinen sie trotzdem jeden Cent zu brauchen, um den einmal etablierten Lebensstil zu halten. Egal, wie viel sie verdienen, es ist nie genug.

Was tun?

Du musst das Parkinsonsche Gesetz brechen

 

Der Schlüssel zum finanziellen Erfolg

Schritt 1: Fang an zu sparen

 

 

Das Parkinsonsche Gesetz zeigt  Dir also die Falle, in die die meisten Menschen tappen. Das ist auch der Grund, warum wir uns „negativ“ verschulden, uns Sorgen um unser Geld machen und finanzielle Probleme haben.

Doch wie kommt man aus diesem Teufelskreis heraus?

Als erstes musst Du Willenskraft entwickeln, um der inneren Versuchung zu widerstehen, alles, was Du verdienst gleich wieder auszugeben.

Fange an zu sparen. Am besten ist es, wenn Du das schon am Anfang des Monats machst und nicht am Ende, wenn kein Geld mehr auf dem Konto ist.

Bezahle Dich selbst zuerst!

Mein Tipp für Angestellte:

Richte einen Dauerauftrag ein, mit dem Du 10% Deines Nettoeinkommen automatisch am 3. Tag des Monats auf ein Tagesgeldkonto (= Investitionskonto) überweist.

Du wirst Dich wundern, wieviel Geld sich im Laufe der Zeit dort ansammeln wird.

Mein Tipp für Selbstständige:

Überweise von jedem Netto-Einnahmebetrag 10% auf Dein Tagesgeldkonto.

Auch wenn die Einnahme klein ist, z.B. nur 50€. Es lohnt sich trotzdem.

Wenn Du das tust, dann bist Du schon mal einen Schritt weiter als viele andere.

Schritt 2: Senke Deine Ausgaben

Deine Ausgaben sollten viel langsamer wachsen  als Dein Einkommen. Die Differenz legst Du am besten zur Seite auf Dein Investitionskonto, um davon Investitionen tätigen zu können, die Dir monatliche Einnahmen bringen.

Dieser Weg führt Dich zur finanziellen Sicherheit und Unabhängigkeit.

Das ist wichtig!

 

Aktion „der Keil“

 

 

Ich nenne diese Aktion „der Keil“.

Denn wenn Du es schaffst, einen Keil zwischen den wachsenden Einnahmen und steigenden Kosten zu treiben, dann brichst Du bewusst und erfolgreich das Parkinsonsche Gesetz.

 

Wie setze ich das in der Realität um?

Es gibt zwei Techniken, die Dich sofort ins Tun bringen:

Erste Technik

Stell Dir vor, dass Deine finanzielle Situation am Zusammenbrechen ist. Du musst rasche Maßnahmen ergreifen, um Deine Situation zu verbessern.

Pflege alle Deine Einnahmen und Ausgaben in eine Excel-Tabelle ein und führe diese Tabelle mehrere Monate lang, um einen Überblick über Deine finanzielle Situation zu bekommen.

Am besten Du behälst diese Angewohnheit für immer bei, um permanente Kontrolle über Deine Finanzen zu haben.

Kürze alle unnötigen Ausgaben, z. B. Zeitungsabonnements, i-Tune-Cards usw.

Schau Dir Deine wiederkehrenden Ausgaben (fixe Kosten = Miete, Versicherungen, Strom, Wasser, GEZ, Handy, Festnetz usw.) genau an, wo kannst Du kürzen, was brauchst Du unbedingt, was kann von der Höhe her optimiert werden.

Anhand dieser Methode kannst Du feststellen, dass Du  z.B. 1.500 € im Monat an fixen Kosten hast.

Das ist das Geld, das Du unbedingt jeden Monat brauchst, um nicht unter der Brücke schlafen zu müssen.

Alle weiteren Ausgaben, die sogenannten variablen Kosten, die jeden Monat unterschiedlich sind, versuche ebenfalls zu optimieren. Das sind z. B. Kosten für Lebensmittel, Benzin, Freizeitaktivitäten, Klamotten, Zigaretten, Friseur usw.

Studiere sorgfältig jede einzelne Ausgabe.

Stelle alle Deine Ausgaben in Frage, als ob  Du  die Aufgabe bekommen hast, die Haushaltsrechnung eines wildfremden Menschen kritisch zu analysieren.

Suche nach Möglichkeiten zu sparen.

Dein Ziel sollte es sein, mindestens eine 10-prozentige Reduktion Deiner Kosten in den nächsten drei Monaten hinzubekommen.

Zweite Technik

Jedes Mal, wenn Du eine Gehaltserhöhung bekommst oder Deine Einnahmen als Selbstständige sich erhöhen, lege 50 % des erhöhten Betrags sofort zur Seite und versuche mit den anderen 50 % zurecht zu kommen.

Das wirst Du schaffen. Du bist ja schließlich früher auch ohne diese Erhöhung zurechtgekommen.

Diese 50 % zahlst Du auf Dein Investitionskonto ein.

Was meine ich mit Investitionskonto?

Ein Investitionskonto kann z. B. ein Tagesgeldkonto sein. Auf dieses Konto darfst Du nur einzahlen, aber NIEMALS Geld abheben, um damit Deinen Konsum zu finanzieren. Dieses Geld darfst Du nur zu Investitionszwecken nutzen, z. B. als Eigenkapitalbasis für den Kauf einer Immobilie als Geldanlage.

Versuche, Dir diese zwei Techniken zur Gewohnheit werden zu lassen und in Dein Leben zu integrieren.

Ich wünsche Dir viel Erfolg dabei!

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Liebe Grüße

Deine Maria Singer

 

P.S. Hast Du Fragen zu Finanzierungen, Finanzierbarkeiten, Investment-Strategien, wie Dein nächster Schritt aussehen könnte, auf was Du unbedingt in Deiner Situation beachten solltest? Stelle mir Deine Fragen, ich unterstütze Dich gerne dabei! Hier geht es zur persönlichen Beratung.

 

In diesem Beitrag enthaltene Links:

Wer ist Parkinson? (Wikipedia)

Buch: „So denken Millionäre“ von T. Harv Eker

 

 

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  1. Micahael Gök 8. Februar 2017
    • Maria Singer 8. Februar 2017

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