Familienstiftung als Option für Immobilien-Investoren

Wenn ein Immobilien-Investor ein gewisses Immobilienvermögen aufgebaut hat, beschäftigt er sich mehr und mehr mit der Frage „Wie kann ich mein Vermögen vor stürmischen Zeiten schützen?“

Für jedes Problem gibt es eine Lösung.

Wie eine mögliche Lösung aussehen könnte, erfährst Du jetzt.

Ich habe wieder einen spannenden Experten on Board den Thorsten Klinkner.

Er verrät Dir, welche Lösungsansätze für Immobilien-Investoren spannend sein können.

 

Wer ist Thorsten Klinkner?

 

Thorsten Klinkner ist Rechtsanwalt und Steuerberater.

Er  führt die Rechtsanwalts- und Steuerberatungsgesellschaft UnternehmerKompositionen GmbH aus Meerbusch bei Düsseldorf.

Sie ist etablierter Spezialdienstleister für die rechtlich, steuerlich und strategisch tragfähige Errichtung und das grenzüberschreitende Management von Familienstiftungen als Instrument einer zukunftsorientierten Eigentümerstruktur, unter anderem im professionellen Immobilienbereich.

 

Warum Stiftung?

 

Die Übertragung eines Immobilien-Portfolios kann für Investoren zu einem echten Vermögensschub führen.

Die Stiftung sorgt für eine umfassende Asset Protection im strategischen, kaufmännischen und fiskalischen Sinne und eröffnet neue Möglichkeiten, das Vermögen weiterzuentwickeln.

Die Zahlen muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

Zum Ende des Jahres 2016 belief sich das in Wohnbauten investierte Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland auf eine Summe von rund 4,29 Billionen Euro.

Dazu kommt der riesige Bereich der Gewerbeimmobilien. Im Jahr 2016 belief sich das Transaktionsvolumen am Markt für gewerbliche Immobilieninvestments auf rund 52,6 Milliarden Euro, wie der Statistikdienst „Statista“ mitteilt.

Ebenfalls 2016 belief sich das Investitionsvolumen auf dem deutschen Immobilienmarkt insgesamt auf etwa 65,7 Milliarden Euro.

 

Welchen Zweck verfolgt die Familienstiftung?

Das allein zeigt: Die deutschen Immobilienbestände haben einen immensen Wert, und daher sind Eigentümer natürlich darauf bedacht, diese Werte bestmöglich zu schützen.

Aus diesem Grund hat sich die Familienstiftung für strategisch denkende Investoren als sinnvolle, bedenkenswerte Option herausgestellt.

Diese besondere Art der Stiftung übernimmt die Eigentümerschaft über ein Vermögen und sichert dieses innerhalb einer individuell stimmigen Struktur für die Familie.

Das Vermögen wird verselbstständigt unter dem eigentümerlosen Dach der Familienstiftung, denn eine Stiftung gehört nur sich selbst, an ihr bestehen keine vermögenswerten Mitgliedschafts- und Beteiligungsrechte.

Will heißen: Eine Immobilie oder ein Immobilien-Portfolio geht in den Besitz der Familienstiftung über – mit dem Zweck, die Immobilie(n)vor Zersplitterung zu bewahren und die Ertragskraft der Familie zufließen zu lassen.

Die Kernfrage vor jeder Stiftungserrichtung ist, ob die Immobilie als Ertragsquelle dauerhaft für die Familie erhalten werden soll.

Das kann auch eine für die Familie besonders emotional bedeutsame Immobilie sein, aber sich ebenso gut auf ein reines finanzielles Investment beziehen.

Für diesen Zweck ist die Stiftung prädestiniert, da eine einmal in die Familienstiftung überführte Ertragsquelle (wenn überhaupt, das entscheidet die Stiftungssatzung!) nur unter sehr komplexen Bedingungen wieder aufgelöst werden kann, um die darin aufgegangene Ertragsquelle wieder in den Markt zurückzuführen.

 

Wie funktioniert die Ausschüttung?

 

Je nach Ausgestaltung der Stiftungssatzung – die einzig und allein durch den Stifter erfolgt – werden bis zu 100 % der Erträge der Stiftung (also der Gewinne aus der eingebrachten Ertragsquelle) an die Bezugsberechtigten ausgeschüttet.

Auch punktuelle Finanzierungen für Ausbildung, Unternehmensgründung etc. durch die Stiftung sind immer möglich.

 

Ab wann ist die Familienstiftung sinnvoll?

 

Stiftungsrechtlich muss der Ertrag (im Falle von Immobilien die Mieten) nach Kosten und Steuern dauerhaft ausreichen, um den Stiftungszweck zu finanzieren.

Daher ist „Größe“ keine zwingende Voraussetzung für die Stiftungserrichtung, auch mit kleineren Beständen lässt sich das Instrument nutzen.

Die Erfahrung und die Beratungspraxis zeigen, dass Familienstiftungen insbesondere ab einem Immobilienvermögen von einer Million Euro Sinn ergeben.

 

Wie funktioniert die Vermögenüberführung in die Stiftung?

Ebenso bietet das besondere Konstrukt der Familienstiftung die Möglichkeit, Vermögen schrittweise zu übertragen.

Das ist oftmals der beste Weg, sowohl emotional als auch steuerlich.

Die Familie kann sich behutsam an die nicht alltägliche Konstruktion gewöhnen.

Das Vermögen kann durch Verkäufe und Schenkungen gezielt und steueroptimiert übertragen werden.

 

Wie sieht es mit den Steuern aus?

 

Die Immobilienverwaltung in einer Familienstiftung ist steuerlich günstig.

Stiftungen versteuern ihre Mieterträge mit dem Körperschaftssteuersatz von 15 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag) anstelle des individuellen Steuersatzes im Privatvermögen, der in der Spitze 45 % beträgt.

Auch zahlt die Stiftung keine Gewerbesteuer auf die Verwaltung von Immobilien- und/oder Kapitalvermögen.

Die Stiftung unterliegt der vereinfachten Gewinnermittlung und kann – anders als eine GmbH – Immobilien nach zehn Jahren steuerfrei verkaufen.

 

Für wenn ist die Familienstiftung sinnvoll?

Letztlich bietet sich eine Familienstiftung für denjenigen Immobilieninvestor an, der Wert auf eine umfassende Asset Protection im strategischen, kaufmännischen und fiskalischen Sinne sucht.

Die Familienstiftung bietet das beste vieler Welten, indem sie Schutz und Weiterentwicklung des Vermögens gleichermaßen möglich macht – und das in einem rechtlich abgesicherten Rahmen, da die Familienstiftung nur sich selbst gehört und als „stabiles Familienmitglied“ die gesamte Struktur kontrolliert.

Verbunden mit der Gewissheit, dass das operative Geschäft jederzeit hochprofessionell geführt werden kann.

Die Familienstiftung, in der Regel lebzeitig vom Stifter und/oder seiner Familie geführt, kann das Management frei bestimmen und die Wirtschaftsgüter mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns verwalten.

Das Management muss sich nicht aus der Familie rekrutieren, sondern der Stiftungsvorstand bestimmt den besten verfügbaren Fachmann für die operative Führung des Portfolios.

 

Eine spannende Idee!

Oder?

Vielen Dank an Thorsten Klinkner.

Wenn Du zu diesem Thema mehr erfahren möchtest, wende Dich direkt an den Thorsten Klinkner oder schreibe mir unten ein Kommentar.

 

Ich freue mich auf Dein „Like“.

 

Liebe Grüße

Deine Maria Singer

 

Latest Comments

  1. Alexander Raue 18. Januar 2018
    • Maria Singer 19. Januar 2018
  2. Yasin 25. Januar 2018
    • Maria Singer 26. Januar 2018

Leave a Reply

+ 78 = 83